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Das Bundeshaus erstrahlt in neuem Licht

Das Bundeshaus dient ab heute als Fläche für ein neues Spektakel. Lichtkünstler projizieren während einer allabendlichen Show eine «impressionistische Reise durch die Schweiz» auf die Fassade.

Bunt geht es zu und her: Das Bundeshaus am Donnerstagabend. Bild: (Mattias Nutt)
Bunt geht es zu und her: Das Bundeshaus am Donnerstagabend. Bild: (Mattias Nutt)
Leserreporter
Im geisterhaften Blau: Die Fassade des Bundeshauses wird bei der Hauptprobe des Ton- und Lichtspektakels am Donnerstag, 13. Oktober 2011, mit Projektionen bespielt.
Im geisterhaften Blau: Die Fassade des Bundeshauses wird bei der Hauptprobe des Ton- und Lichtspektakels am Donnerstag, 13. Oktober 2011, mit Projektionen bespielt.
Keystone
Wie ein barocker Bau: Das Bundeshaus in knalligem Rot.
Wie ein barocker Bau: Das Bundeshaus in knalligem Rot.
Keystone
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Die Fassade des Bundeshauses in Bern dient ab heute als Fläche für ein neues Spektakel. Lichtkünstler projizieren während der allabendlichen, 20-minütigen Schau eine «impressionistische Reise durch die Schweiz» auf das Bundeshaus.

Das Licht- und Tonspektakel «Rendezvous Bundesplatz» soll die Zuschauer überraschen und berühren, wie die Veranstalterin Starlight Events in einer Mitteilung schreibt. Der inhaltliche Leitfaden für die Schau lautet: «Die Schweiz zwischen Tradition und Innovation».

In Frankreich bereits Tradition

Die sogenannten «Son & Lumière»-Spektakel sind in Frankreich entstanden und dort zu einer Tradition geworden, wie aus den Medienunterlagen hervorgeht. 1952 wurde das aus dem 16. Jahrhundert stammende Château de Chambord an der Loire erstmals mit Ton und Licht in Szene gesetzt.

Bekannt sind seit 1960 auch die Projektionen auf die Pyramiden in Gizeh in Ägypten. Eine gewisse Bedeutung hat diese Kunstform auch in England, Indien und Kanada erlangt. Als wichtigster Anlass für Lichtspektakel gilt die «Fête des lumières» in Lyon.

Bis zum 26. November zu sehen

In der Schweiz sind «Son & Lumière»-Projekte bisher nur gelegentlich zu sehen, wie die Veranstalter festhalten. Das Spektakel in Bern wurde ermöglicht, nachdem die Verwaltungsdelegation des Parlaments und die Stadt Bern grünes Licht gegeben hatten. Für die Finanzierung brauchte es private Sponsoren.

Mit den heutigen, computergestützten Produktionsmethoden sei eine junge Garde von Lichtkünstlern herangewachsen, die sich ein Renommee erarbeite, heisst es in der Mitteilung weiter. Für «Rendezvous Bundesplatz» arbeitet Starlight Events mit erfahrenen Lichtkünstlern aus Frankreich zusammen. Zu sehen ist das Spektakel bis zum 26. November täglich um 19.00 und um 20.30 Uhr.

SDA/miw

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