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Das Geheimnis des Strichs

Sie ist in der Kunst ebenso grundlegend wie wandelbar: die Linie. Eine gelungene Ausstellung im Kunsthaus Zug rückt sie nun ins Rampenlicht. Wir bieten einen Einblick.

Piet Mondrian, Komposition mit Gelb und Blau, 1932.
Piet Mondrian, Komposition mit Gelb und Blau, 1932.
© Peter Schibli, Basel
Bruce Nauman, Slow Angle Walk (Beckett Walk), 1968, Video.
Bruce Nauman, Slow Angle Walk (Beckett Walk), 1968, Video.
© Ottiger Photographie Zug
Claude Mellan, Schweisstuch der Hl. Veronika, 1649.
Claude Mellan, Schweisstuch der Hl. Veronika, 1649.
© Ottiger Photographie Zug
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Wie viele Linien braucht es, um ein menschliches Gesicht zu skizzieren? Zehn? Hundert? Oder noch viele mehr? Markus Raetz reicht eine Einzige: Der Schweizer Künstler hat einen Draht so zurechtgebogen, dass er, von einer Seite betrachtet, ein menschliches Profil wiedergibt, aus einer anderen Perspektive jedoch die geschwungene Kurve von Nacken und Hinterkopf. Erst mithilfe eines Spiegels werden beide Ansichten gleichzeitig erkennbar und fügen sich so zu einem kapitalen Ganzen.

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