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«Das kann wie eine Therapie wirken»

Chris Dercon, der designierte Direktor der Volksbühne, bewegt die Berliner Kunstszene, bevor er mit der Arbeit überhaupt angefangen hat. Foto: Andreas Pein/Laif

Sie eröffneten kürzlich Ihre letzte Ausstellung an der Londoner Tate Modern: Wolfgang Tillmans’ «2017». Wie haben Sie den Ausflug zurück in die Museumswelt erlebt?

Inwiefern aussergewöhnlich?

Sie haben das Kunstmuseum für andere Lebensbereiche geöffnet – das legt die Volksbühne-Mannschaft Ihnen als Beliebigkeit aus.

Warum halten Sie die deutsche Hauptstadt für eine fragile Stadt?

«Ich verstehe bis zu einem gewissen Grad das Misstrauen der Kunst gegenüber.»

Bei Ihrem Abgang von der Tate haben Sie angedeutet, dass Ihnen die Nähe von Markt und Kunst Mühe macht. Worauf spielten Sie an?

Handelt man als Kurator nicht?

Kuratoren könnten auch handeln, etwa klare Regeln entwickeln, was ins Museum gehört und was nicht.

Auch eine Folge des Erfolgs der Museen? Ein Auftritt in der Tate verschafft einem Tanz-Ensemble globale Sichtbarkeit.

Leidet die Qualität des Museumsbesuchs darunter?

Begegnung mit der Kunst oder mit anderen Menschen?

Warum gerade heute?

Auch heute setzen Werke von Fischli/Weiss oder Pipilotti Rist einen anspruchsvollen Sinn für Humor voraus.

In welchem Sinn?

Ist dies die «globale Konsenskultur», die Ihnen von der Volksbühne- Familie zum Vorwurf gemacht wird?

Aber an eine nationale Sprache. Ist das ein Problem?

Was erwartet die Zuschauer an der Eröffnung Ihrer Volksbühne im September?