Verkannter Da Vinci könnte statt 60 Dollar 100'000'000 bringen

Ein verloren geglaubtes Gemälde Leonardo Da Vincis wurde vor 60 Jahren schon einmal versteigert. Nun kommt das Christus-Bild erneut unter den Hammer.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Das letzte bekannte Werk des italienischen Künstlers Leonardo Da Vinci (1452-1519) in Privatbesitz könnte bei einer Versteigerung in New York nach Einschätzung des Auktionshauses Christie's um die 100 Millionen Dollar einbringen. Insgesamt sind laut Christie's weltweit weniger als 20 Gemälde von Da Vinci bekannt.

Das um 1500 entstandene Ölgemälde «Salvator Mundi», das Jesus Christus zeigt, wurde 2005 wiederentdeckt, nachdem lange angenommen worden war, dass es zerstört sei.

1958 hat Christie's das Bild schon einmal verkauft – für 60 Dollar. Das schreibt CNN. Erst 2011 wurde es als Da Vincis Werk erkannt.

«‹Salvator Mundi› ist der Heilige Gral der alten Meisterwerke», sagt Christie's Chefspezialist für alte Bilder. Die Auktion ist für den 15. November angesetzt. (oli/sda)

Erstellt: 12.10.2017, 08:48 Uhr

Artikel zum Thema

Erst Kunst, dann Klotz

Bildstrecke Stefano Bolcato legolisiert Klassiker. Mehr...

Das Kunstwunder von Paris

In einem Auktionshaus ist eine Zeichnung aufgetaucht, die ziemlich sicher vom Renaissancemeister Leonardo da Vinci stammt. Mehr...

Zehn Millionen Euro für «Mona Lisas» Villa

An traumhafter Lage in der Nähe von Florenz steht ein Anwesen zum Verkauf. Es soll einst dem Auftraggeber des weltberühmten Ölgemäldes von Leonardo da Vinci gehört haben. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Blogs

Sweet Home Kein Platz ist keine Ausrede

Tingler Nicht wirklich, oder?

Weiterbildung

Lohncheck in Pflegeberufen

Qualifiziertes Pflegepersonal ist rar. Eine Pflegeinitiative setzt sich darum für höhere Löhne ein.

Die Welt in Bildern

Immer wieder schön: Das Matterhorn spiegelt sich im Morgengrauen im Riffelsee bei Zermatt (22. Juni 2018).
(Bild: Vaelntin Flauraud) Mehr...