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Der Fluch der «Tombaroli»

Italienische Grabräuber schmuggelten Tausende antike Statuen, Vasen und Mosaike nach Basel. Dort lagern bis heute 1278 Exponate. Der unerwünschte Schatz überfordert Behörden und Spezialisten.

4536 Vasen, Büsten und andere Objekte gaben die Schweizer Fahnder im März 2014 an Italien zurück. Die Werke waren in der Basler Galerie Palladion beschlagnahmt worden. Kunsthändler Gianfranco Becchina und seine Komplizen hatten die Schätze in ganz Italien ausgraben lassen.
4536 Vasen, Büsten und andere Objekte gaben die Schweizer Fahnder im März 2014 an Italien zurück. Die Werke waren in der Basler Galerie Palladion beschlagnahmt worden. Kunsthändler Gianfranco Becchina und seine Komplizen hatten die Schätze in ganz Italien ausgraben lassen.
Filippo Monteforte, AFP
Die Operazione Teseo entpuppte sich als grösste Rückgabe-Aktion von antiker Kunst in der Geschichte Italiens. Der Wert der Objekte überstieg laut Medienberichten 50 Millionen Euro.
Die Operazione Teseo entpuppte sich als grösste Rückgabe-Aktion von antiker Kunst in der Geschichte Italiens. Der Wert der Objekte überstieg laut Medienberichten 50 Millionen Euro.
Filippo Monteforte, AFP
...oder nach Pompeji. Die römische Stadt in der Nähe von Neapel war im Jahr 79 durch einem Ausbruch des Vesuvs zerstört worden.
...oder nach Pompeji. Die römische Stadt in der Nähe von Neapel war im Jahr 79 durch einem Ausbruch des Vesuvs zerstört worden.
Reuters
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Die Götterfiguren, Säulenkapitelle und Keramikgefässe könnten aus der Ruinenstadt Pompeji stammen. Aus den Friedhöfen des Unesco-Weltkulturerbes Syrakus auf Sizilien. Vielleicht wurden die Schätze gar aus nordafrikanischen Tempeln geraubt und übers Mittelmeer transportiert. Man weiss es nicht, und genau das ist das Problem.

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