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«Der hat alles gemacht, was man nicht darf»

Das Tate-Modern-Museum widmet Damien Hirst, dem teuersten zeitgenössischen Künstler, eine Retrospektive. In Zeiten der Wirtschaftskrise eine kontroverse Wahl.

Nina Merli
Kommerz ist Kunst: Der britische Künstler Damien Hirst posiert mit «For the Love of God» – dem teuersten zeitgenössischen Kunstwerk aller Zeiten. (1.6.2007)
Kommerz ist Kunst: Der britische Künstler Damien Hirst posiert mit «For the Love of God» – dem teuersten zeitgenössischen Kunstwerk aller Zeiten. (1.6.2007)
Reuters
Skandalkunst: Die letzten Stunden Jesu Christi inspirierten den Künstler zu diesem Werk: «Jesus Dies on the Cross».
Skandalkunst: Die letzten Stunden Jesu Christi inspirierten den Künstler zu diesem Werk: «Jesus Dies on the Cross».
Keystone
Hirst und seine berühmten in Formaldehyd eingelegten Haie – vor knapp zwei Jahren waren die Werke auch in Zürich in der Galerie Andrea Caratsch zu sehen. Im Bild: Der Künstler vor seinem Werk in der Londoner White Cube Gallery in London. (1.6.2007)
Hirst und seine berühmten in Formaldehyd eingelegten Haie – vor knapp zwei Jahren waren die Werke auch in Zürich in der Galerie Andrea Caratsch zu sehen. Im Bild: Der Künstler vor seinem Werk in der Londoner White Cube Gallery in London. (1.6.2007)
Keystone
«For the Love of God»: Der mit 8601 Diamanten besetzte Platinabguss eines Schädels wurde im August 2007 für 75 Millionen Euro verkauft. (6.6.2007)
«For the Love of God»: Der mit 8601 Diamanten besetzte Platinabguss eines Schädels wurde im August 2007 für 75 Millionen Euro verkauft. (6.6.2007)
Keystone
«The Golden Calf» – das goldene Kalb erzielte an einer Auktion bei Sotheby's rund 13 Millionen Euro. (15.9.2008)
«The Golden Calf» – das goldene Kalb erzielte an einer Auktion bei Sotheby's rund 13 Millionen Euro. (15.9.2008)
Keystone
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Es wurde in London lange darüber spekuliert, welchen britischen Künstler die Tate Modern während der Olympischen Sommerspiele 2012 präsentieren würde. Dann, wenn die ganze Welt nach London schaut und die Publicity am grössten ist. Als die Tate Modern das Geheimnis lüftete, bestätigte sie ein bereits weitverbreitetes Gerücht in der Kunstszene: Es wird eine Retrospektive des Skandalkünstlers Damien Hirst gezeigt – übrigens seine erste in Grossbritannien.

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