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«Der hat alles gemacht, was man nicht darf»

Das Tate-Modern-Museum widmet Damien Hirst, dem teuersten zeitgenössischen Künstler, eine Retrospektive. In Zeiten der Wirtschaftskrise eine kontroverse Wahl.

Kommerz ist Kunst: Der britische Künstler Damien Hirst posiert mit «For the Love of God» – dem teuersten zeitgenössischen Kunstwerk aller Zeiten. (1.6.2007)
Kommerz ist Kunst: Der britische Künstler Damien Hirst posiert mit «For the Love of God» – dem teuersten zeitgenössischen Kunstwerk aller Zeiten. (1.6.2007)
Reuters
Hirst vor einem Gemeinschaftswerk mit dem Fotografen David Bailey in der Gagosian Gallery in London. (20.5.2004)
Hirst vor einem Gemeinschaftswerk mit dem Fotografen David Bailey in der Gagosian Gallery in London. (20.5.2004)
Keystone
Das Werk «God» wurde an einer Auktion bei Christie's in London 1998 für rund 300'000 Euro verkauft – im Vergleich zu heute ein Spottpreis für Hirst-Werke. (undatierte Aufnahme)
Das Werk «God» wurde an einer Auktion bei Christie's in London 1998 für rund 300'000 Euro verkauft – im Vergleich zu heute ein Spottpreis für Hirst-Werke. (undatierte Aufnahme)
Reuters
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Es wurde in London lange darüber spekuliert, welchen britischen Künstler die Tate Modern während der Olympischen Sommerspiele 2012 präsentieren würde. Dann, wenn die ganze Welt nach London schaut und die Publicity am grössten ist. Als die Tate Modern das Geheimnis lüftete, bestätigte sie ein bereits weitverbreitetes Gerücht in der Kunstszene: Es wird eine Retrospektive des Skandalkünstlers Damien Hirst gezeigt – übrigens seine erste in Grossbritannien.

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