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Die Banalität an unseren Wänden

Ikea-Bilder hängen hierzulande in gutbürgerlichen Stuben ebenso wie in KMU-Büros oder Studi-WGs. Ein Pragmatismus, der an seelische Verarmung grenzt.

Agnès Laube: «Technisch sorgfältig, aber ohne Bezug zum Original. Anscheinend ein Bild für Paare, das den gemeinsamen Weg symbolisieren soll.»
Agnès Laube: «Technisch sorgfältig, aber ohne Bezug zum Original. Anscheinend ein Bild für Paare, das den gemeinsamen Weg symbolisieren soll.»
Ikea
Laube: «Ein Magnum-Epigone, wirkt abgenutzt. Soll Urbanität und modernen Geschmack suggerieren.»
Laube: «Ein Magnum-Epigone, wirkt abgenutzt. Soll Urbanität und modernen Geschmack suggerieren.»
Ikea
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Diese Woche eröffnete in London die grösste Da-Vinci-Ausstellung aller Zeiten. Es war ein Fest für all die Reichen, Schönen und Eitlen der globalen Galerie-Schickeria.

Jenseits dieses medial viel beachteten Trubels gibt es jedoch noch den anderen, zweiten, weniger spektakulären Kunstmarkt. Es ist jener von Otto Normalverbraucher und Hinz und Kunz, die bisweilen ebenso das Bedürfnis verspüren, ihre Stube mit dekorativen Bildern zu verzieren. Und sehr häufig werden sie dabei beim schwedischen Möbelriesen Ikea fündig, der sein Bilderrepertoire in den letzten Jahren kontinuierlich und gezielt erweitert hat.

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