Zum Hauptinhalt springen

Die Exorzistin der Erinnerungen

Die im Mai 2010 verstorbene Französin Louise Bourgeois wäre diesen Winter 100 Jahre alt geworden.

Die Fondation Beyeler mit Louise Bourgeois in Riehen eine Grande Dame der Kunst. Ihr Werk, das um Liebe, Sexualität und Tod kreist, hat nichts an Eindringlichkeit eingebüsst. «She was wicked», antwortet Jerry Gorovoy, langjähriger Assistent von Louise Bourgeois, augenzwinkernd auf die Frage, was er am meisten an der Jahrhundertkünstlerin vermissen werde. «Wicked» wird im englischsprachigen Raum für «böse» und «gefährlich», aber auch für «abgefahren» oder «cool» benutzt. Adjektive, die zu Bourgeois’ spinnenähnlicher Monumentalskulptur «Maman», die nun im Garten der Fondation Beyeler steht, bestens passen.

Fadenspulen und Tapisserien

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.