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«Nicht auszuschliessen, dass die Bilder bereits in der Schweiz sind»

In Madrid haben Diebe Gemälde von Francis Bacon im Wert von 32 Millionen Franken gestohlen. Juristin Nina M. Neuhaus über Lösegeld, Kleinganoven und Zollfreilager.

Paulina Szczesniak
Francis Bacon starb 1992 an den Folgen eines Herzinfarktes: Das Gemälde «Study from Portrait of Pope Innocent X by Velazquez» hängt 2006 bei Christie's in London.
Francis Bacon starb 1992 an den Folgen eines Herzinfarktes: Das Gemälde «Study from Portrait of Pope Innocent X by Velazquez» hängt 2006 bei Christie's in London.
Keystone
Wertvolles Werk: Mitarbeiterinnen von Christie's halten das Gemälde «Three Studies for Portraits» von Francis Bacon aus dem Jahr 1969. (1. Juni 2015)
Wertvolles Werk: Mitarbeiterinnen von Christie's halten das Gemälde «Three Studies for Portraits» von Francis Bacon aus dem Jahr 1969. (1. Juni 2015)
Keystone
Bacons Triptychen erzielen bei Versteigerungen meist hohe zweistellige Millionenbeträge.
Bacons Triptychen erzielen bei Versteigerungen meist hohe zweistellige Millionenbeträge.
Keystone
«Portrait of Henrietta Moraes» wurde 2012 in London versteigert.
«Portrait of Henrietta Moraes» wurde 2012 in London versteigert.
Keystone
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Frau Neuhaus, gestern wurde bekannt, dass in Madrid Francis-Bacon-Bilder im Wert von 32 Millionen Franken gestohlen wurden. Warum: Um sie zu verkaufen? Gar für den Eigengebrauch?

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass die Bilder für den Eigengebrauch gestohlen wurden. In den rund 200 Fällen von Kunstdiebstahl, die ich in den vergangenen anderthalb Jahren für das Art Loss Register bearbeitet habe, war dies kein einziges Mal der Fall.

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