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Die starke Frau an Le Corbusiers Seite

Eine Ausstellung im Zürcher Museum für Gestaltung zeigt Charlotte Perriand als Designerin, Fotografin und Aktivistin.

Charlotte Perriand auf der Chaiselongue aus dem Atelier Le Corbusier (1930).
Charlotte Perriand auf der Chaiselongue aus dem Atelier Le Corbusier (1930).
AChP / 2010, Pro Litteris, Zürich

Man steht vor der Sitzgruppe und denkt: Wow, so etwas Prägnantes und Formschönes sieht man heute nur selten! Zwei gerade geschnittene Sessel auf Flachstahlkufen in rostrotem Stoff, ein tiefer, schwarzer Holztisch mit leicht gerundeten Kanten, an denen man gern mit der Hand entlangfährt, und eine japanisch inspirierte Sitzbank aus Holzlamellen mit ungezwungenen, losen Lederkissen: Die spannungsvolle Sitzgruppe aus den 50er-Jahren kann man sich heute ohne weiteres in die eigenen vier Wände stellen, denn sie wirkt überaus wohnlich und hat doch eine starke eigene Formensprache. Wie alle Modelle aus dem Büro Le Corbusier/Pierre Jeanneret/Charlotte Perriand wird sie vom italienischen Möbelhersteller Cassina produziert.

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