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Digitale Kunstwerke von Andy Warhol entdeckt

Auf Youtube sah ein Warhol-Fan einen Film, in dem der Pop-Art-Künstler auf einem Amiga-Computer an digitalen Bildern arbeitet. Daraufhin machte er sich auf die Suche nach den Werken.

Auf alten Floppy Disks aufgetaucht: Das Bild «Venus, 1985» von Andy Warhol.
Auf alten Floppy Disks aufgetaucht: Das Bild «Venus, 1985» von Andy Warhol.
The Andy Warhol Museum, Reuters
Forensiche Computer-Experten der Carnegie Mellon University machten die Werke wieder zugänglich: «Andy2, 1985».
Forensiche Computer-Experten der Carnegie Mellon University machten die Werke wieder zugänglich: «Andy2, 1985».
The Andy Warhol Museum, Reuters
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Digitale Kunstwerke von Andy Warhol sind auf einem 30 Jahre alten Computer in den USA entdeckt worden. Der Pop-Art-Künstler hatte die Bilder 1985 auf einem Amiga-Computer gemacht, dort wurden sie aber vergessen.

Erst jetzt, 27 Jahre nach Warhols Tod, machten Experten die Bilder wieder zugänglich, wie das Andy-Warhol-Museum in Pittsburgh bestätigte.

Commodore, längst untergegangener einstiger Primus unter den Heimcomputern, hatte Warhol (1928-1987) gebeten, mit dem Amiga-Computer ein bisschen zu experimentieren, um die Leistung der Grafikkarte zu demonstrieren.

Warhol tat es, die Diskette verschwand aber im Archiv. Ein Warhol-Fan entdeckte zufällig bei Youtube ein Filmchen, in dem Warhol an den digitalen Bildern arbeitet. Mit anderen Enthusiasten machte er sich auf die Jagd und fand schliesslich die Disketten.

Experten eines Computerlabors machten die Bilder schliesslich wieder sichtbar. Warhols Bilder zeigen vertraute Objekte seiner Arbeit: Marilyn Monroe, die berühmte Suppendose und sich selbst.

Alles ist aber digital verfremdet, in unwirklichen Farben wiedergegeben oder wie mit einem Neonstift skizziert. Insgesamt soll es sich um 23 Bilder handeln, alle digital vom Meister signiert.

SDA/kle

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