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Ein Museum für Raubkunst?

In Bern wird die Angst vor dem Gurlitt-Erbe kleiner. Stadtpräsident Tschäppät will die Stadt mit ihm gar international profilieren.

Ein ganzes Leben hatte er damit verbracht, möglichst kein Aufsehen zu erregen: Cornelius Gurlitt im November 2013.
Ein ganzes Leben hatte er damit verbracht, möglichst kein Aufsehen zu erregen: Cornelius Gurlitt im November 2013.
Babirad Picture
«Das alles ist eine grosse Büberei!», rief er den Fotografen laut der «Süddeutschen Zeitung» nach: Cornelius Gurlitt beim Verlassen seines Wohnhauses in München am 12. November 2013. (Screenshot Bild.de)
«Das alles ist eine grosse Büberei!», rief er den Fotografen laut der «Süddeutschen Zeitung» nach: Cornelius Gurlitt beim Verlassen seines Wohnhauses in München am 12. November 2013. (Screenshot Bild.de)
Dukas
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Cornelius Gurlitt.
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Cornelius Gurlitt.
Keystone
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Von Risiken und Chancen sprachen Berner Politiker bislang, wenn sie sich zur Frage äusserten, ob das Kunstmuseum Bern die vom verstorbenen Cornelius Gurlitt geerbte Bildersammlung übernehmen soll. Das war der Angst geschuldet, dass die Stadt und der Kanton Bern Kosten mittragen müssten, um die Herkunft der Werke zu prüfen – einige davon könnten Raubkunst sein. Der Bund erklärte sich für nicht zuständig, da das Kunstmuseum dem Kanton gehöre.

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