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Eine stille Mäzenin

Am vergangenen Sonntag ist Livia Klee-Meyer in ihrem 89. Lebensjahr gestorben. Mit ihrer grossen Klee-Schenkung trug sie wesentlich zur Entstehung des Zentrums Paul Klee bei.

Livia Klee war eine grosse Mäzenin, die um ihre Grosszügigkeit wenig Aufhebens machte. «Es ist wunderbar, diese Sammlung der Öffentlichkeit zu geben und zu wissen, dass sie nun ein Haus bekommt.» Nicht mehr sagte Livia Klee, nachdem sie Stadt und Kanton Bern ihren Anteil am Nachlass ihres Mannes Felix Klee geschenkt hatte, mehr als 680 Werke von Paul Klee, darunter Schlüsselwerke, auch die berühmten Handpuppen und Werke von Meistern wie Franz Marc oder Wassily Kandinsky. Indem sie die Schenkung mit der Bedingung verband, es solle bis spätestens Ende 2006 ein Paul-Klee-Museum realisiert werden, gab sie einen entscheidenden Anstoss, der die Museumslandschaft Berns von Grund auf veränderte. Dafür wurde sie gleichzeitig mit dem Ehepaar Maurice und Martha Müller im März 2006 als Erste mit der Ehrenbürgerschaft der Stadt Bern geehrt.

Ein bewegtes Leben

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