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«Eines der schönsten Museen der Welt»

In Paris ist das Picasso-Museum wiedereröffnet worden. In fünfjährigen Bauarbeiten gelang es, die Ausstellungsfläche zu verdoppeln.

Heute wäre der Maler 133 Jahre alt geworden: Besucher vor einem Gemälde Picassos in Paris. (25. Oktober 2014)
Heute wäre der Maler 133 Jahre alt geworden: Besucher vor einem Gemälde Picassos in Paris. (25. Oktober 2014)
Patrick Kovarik, AFP
Der Museumsumbau in dem Pariser Stadt-Palais Hôtel Salé wurde während der letzten fünf Jahre renoviert.
Der Museumsumbau in dem Pariser Stadt-Palais Hôtel Salé wurde während der letzten fünf Jahre renoviert.
Patrick Kovarik, AFP
Ein bedeutendes Exponat ist auch die 1950 entstandene Ziegen-Skulptur.
Ein bedeutendes Exponat ist auch die 1950 entstandene Ziegen-Skulptur.
Patrick Kovarik, AFP
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Der französische Präsident François Hollande hat das Pariser Picasso-Museum wiedereröffnet. Das Museum im Viertel Marais sei «eines der schönsten der Welt», sagte Hollande.

Das «Talent einer Nation» lasse sich daran ablesen, «welchen Platz sie den Künstlern einräumt», fügte der französischen Präsident hinzu. Er wies darauf hin, dass der spanische «Maler der Freiheit» Pablo Picasso, der «ein Republikaner und Kommunist» gewesen sei, zwar nie einen französischen Pass gehabt habe, aber dennoch «den Stolz Frankreichs» verdiene.

Ausstellungsfläche verdoppelt

Der Museumsumbau in dem Pariser Stadt-Palais Hôtel Salé wurde zu Picassos 133. Geburtstag eröffnet. Die ursprünglich auf zwei Jahre angesetzten Bauarbeiten dauerten weit länger, die Wiedereröffnung musste mehrfach verschoben werden. Die Kosten wurden mit 52 Millionen Euro beziffert.

Auf 3600 Quadratmetern Ausstellungsfläche können im Picasso-Museum nun Bilder und Skulpturen des spanischen Jahrhundertkünstlers bewundert werden. Es sind doppelt so viele Quadratmeter wie zuvor: Keller und Dachgeschoss wurden in Ausstellungsräume umgewandelt, Verwaltungsräume in ein Nachbargebäude verbannt und ein alter Pferdestall zur Empfangshalle umfunktioniert.

Zu sehen ist unter anderem ein 1901 gemaltes Selbstporträt Picassos, das den Beginn seiner Blauen Periode markiert, das berühmte Gemälde «Paul als Harlekin» aus dem Jahr 1924, das einen seiner Söhne zeigt, sowie eine 1950 entstandene Ziegen-Skulptur.

Das Museum verfügt über eine der bedeutendsten Picasso-Sammlungen der Welt. Zu den mehr als 4700 Exponaten zählen knapp 300 Gemälde und mehr als 360 Skulpturen, aber auch Fotografien und Dokumente aus dem Besitz des Malers und seiner Nachfahren.

SDA/mw

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