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«Er hängt auch mal um, probiert neue Kombinationen»

Marc Fehlmann, Direktor des Museums Oskar Reinhart, stellt die Kunstsammlung von Christoph Blocher aus. Ein Gespräch über Blochers Akribie und die Sensationslust des Publikums.

Paulina Szczesniak
Soll laut WOZ Raubkunst aus dem Zweiten Weltkrieg sein: Hodler-Gemälde «Lied aus der Ferne». (Archivbild)
Soll laut WOZ Raubkunst aus dem Zweiten Weltkrieg sein: Hodler-Gemälde «Lied aus der Ferne». (Archivbild)
Regula Kühne, Keystone
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von über 80 Werken aus einer mehrere Hundert Objekte umfassenden Kollektion. Sie trägt den Namen «Hodler, Anker, Giacometti – Meisterwerke der Sammlung Christoph Blocher».
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von über 80 Werken aus einer mehrere Hundert Objekte umfassenden Kollektion. Sie trägt den Namen «Hodler, Anker, Giacometti – Meisterwerke der Sammlung Christoph Blocher».
Dominic Steinmann, Keystone
«Maternita» links, und «Plazetta» rechts: Blocher zeigt auf seine Giacometti-Gemälde.
«Maternita» links, und «Plazetta» rechts: Blocher zeigt auf seine Giacometti-Gemälde.
Dominic Steinmann, Keystone
Bunte, belebte Wände: Blochers Kunstsammlung im Museum Oskar Reinhart in Winterthur.
Bunte, belebte Wände: Blochers Kunstsammlung im Museum Oskar Reinhart in Winterthur.
Dominic Steinmann, Keystone
«Der Redner, Studie zu Einmuetigkeit» (links) und «Studie zu Blick ins Unendliche»: Blocher posiert vor Ferdinand-Hodler-Gemälden.
«Der Redner, Studie zu Einmuetigkeit» (links) und «Studie zu Blick ins Unendliche»: Blocher posiert vor Ferdinand-Hodler-Gemälden.
Dominic Steinmann, Keystone
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Erstmals überhaupt stellt Alt-Bundesrat Christoph Blocher seine spektakuläre Kunstsammlung öffentlich aus – in Ihrem Museum! Wie haben Sie das geschafft?

Ganz einfach: Ich bin authentisch und angstfrei auf ihn zugegangen. Ich schrieb ihm und fragte ihn, ob ich mit ihm ein Projekt besprechen könne. Er erwartete natürlich, dass ich ihn um Geld anfragen wolle, doch ich entgegnete: Nein, ich will Ihre Bilder! Letztlich sagte Herr Blocher zu, weil er ein Mensch ist, der sehr gut einschätzen kann, wer die Zusicherungen, die er ihm gibt, auch wirklich hält.

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