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Es lebt!

Das Zürcher Museum Rietberg zeigt erstmals Kunst aus Papua-Neuguinea. Die Schönheit hat dort in jedem Lebensbereich ihren Zweck. Doch die Kultur ist bedroht.

Das Museum Rietberg offnet die Tore zur wohl spektakulärsten, sicher aber aufwendigsten Ausstellung seiner Saison: «Sepik - Kunst aus Papua-Neuguinea» vereint rund 200 Objekte aus der Region des Flusses Sepik, welcher die Berge Papua-Neuguineas mit dem Pazifik verbindet. Maske der Brag-Geister. Holz, rote Ockerpigmente.
Das Museum Rietberg offnet die Tore zur wohl spektakulärsten, sicher aber aufwendigsten Ausstellung seiner Saison: «Sepik - Kunst aus Papua-Neuguinea» vereint rund 200 Objekte aus der Region des Flusses Sepik, welcher die Berge Papua-Neuguineas mit dem Pazifik verbindet. Maske der Brag-Geister. Holz, rote Ockerpigmente.
Staatliches Museum für Völkerkunde
Rednerpult. Holz, Tonerde, Haare, Kauri- und Conus-Schneckenschalen, rote Ockerpigmente.
Rednerpult. Holz, Tonerde, Haare, Kauri- und Conus-Schneckenschalen, rote Ockerpigmente.
Rainer Wolfsberger
Giebelmaske. Holz, weisse Pigmente, roter Ocker.
Giebelmaske. Holz, weisse Pigmente, roter Ocker.
Staatliches Museum für Völkerkunde
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Verlockend sieht die rosa Masse ja nicht aus. Eher wie dicker Kleber als wie etwas zum Essen. Und doch: Mit einem breiten Grinsen schiebt sich der kleine Bub eine Marshmallow-grosse Portion davon in den Mund, sichtlich amüsiert ob des ­Interesses, das die weitgereisten, blasshäutigen Leute dieser alltäglichen Begebenheit entgegenbringen. Mit ihren Kameras umkreisen sie den aus Palmstärke gewonnenen Sago-Brei – und schwitzen zünftig dabei, weil ihnen die Kombination aus 35 Grad Celsius und tropischer Luftfeuchtigkeit zu schaffen macht.

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