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Überschätzt: Frida Kahlo

Im Werk der Malerin unterbricht keine Undiszipliniertheit die triefende Symbolik.

Wo bleiben die Widerhaken? Undatiertes Porträt von Frida Kahlo (1907-1954). Foto: Mario Guzman (EPA, Keystone)
Wo bleiben die Widerhaken? Undatiertes Porträt von Frida Kahlo (1907-1954). Foto: Mario Guzman (EPA, Keystone)
Reuters

Frida, ach Frida! Die Königin der Augenbrauen zu kritisieren, ist eine heikle Aufgabe, denn ihr gilt die wahre Liebe so vieler, und wer will schon eine solche verletzen. Und doch sichert ihr gerade diese religiöse Verehrung einen Ehrenplatz im Olymp der Überschätzten.

Gut, man könnte sagen: Was kann die Frau dafür, wenn ihr Werk auf Kalenderblättern, auf Tassen, Kerzen, Zündholzschachteln landet? Dass ihr Damenschnurrbart die Covers pseudofeministischer Selbsthilfebücher ziert?

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