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H. R. Giger bleibt für die Zürcher Kunstwelt ein Ausserirdischer

«Zu wenig avantgardistisch», «sexistisch»: Die Museen werden den Verstorbenen weiterhin kaum berücksichtigen.

H. R. Giger ist am Montag, 12. Mai 2014, im Spital den Verletzungen erlegen, die er sich bei einem Sturz zugezogen hatte. (Archivaufnahme 1995)
H. R. Giger ist am Montag, 12. Mai 2014, im Spital den Verletzungen erlegen, die er sich bei einem Sturz zugezogen hatte. (Archivaufnahme 1995)
Keystone
Für seine Mitwirkung an «Alien» wurde Giger 1980 ein Oscar in der Kategorie «Beste visuelle Effekte» verliehen, und sein Stil wurde einem breiteren Publikum bekannt.
Für seine Mitwirkung an «Alien» wurde Giger 1980 ein Oscar in der Kategorie «Beste visuelle Effekte» verliehen, und sein Stil wurde einem breiteren Publikum bekannt.
Keystone
... Kunsthaus Wien. (2011)
... Kunsthaus Wien. (2011)
Robert Jaeger, Keystone
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Zürich – Der Oscar für die visuellen Effekte von «Alien» bescherte dem Schweizer Künstler H. R. Giger Weltruhm. Das war 1979. Seine Kunst, die albtraumhafte Verschmelzungen von Mensch und Maschine zeigt, wurde danach international in Ausstellungen für moderne Kunst gewürdigt. In Zürich, wo Giger seit 1962 wohnte, waren seine Kunstwerke dagegen kaum präsent. Dies hat den am Montag Verstorbenen stets irritiert. Eine Einzelausstellung im Kunsthaus war bis zuletzt sein grosser Wunsch.

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