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«Sich mit Haut und Haaren zur Verfügung stellen»

Katja Schenker ist für den Schweizer Performancepreis nominiert. Sie will aufgeladene Orte schaffen.

Ausschnitt aus der Papierperformance von Katja Schenker.

Die Performancekunst hat es nicht einfach. Manche belächeln sie als «Gschpüürsch-mi-Kunst», andere verdrehen automatisch die Augen.

Performance ist anspruchsvoll, weil sie sich auf eine Geste und einen Moment konzentriert. Trotzdem erlebt sie derzeit einen regelrechten Hype. Mit der Berührungsangst, von der Sie sprechen und die es sicher lange gab, bin ich nicht mehr konfrontiert. Aber ich weiss schon, was Sie meinen: Bisweilen beobachte ich eine Scham beim Publikum, ein Unwohlsein, öffentlich so stark in ­etwas involviert zu werden.

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