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Kopulierende Haushaltsgeräte und sexy Flachmänner

Guckloch ins Kuriositätenkabinett: Eine Ausstellung im Winterthurer Gewerbemuseum zeigt Listiges und Lustiges zum Thema Sex.

«Nirvana. Wundersame Formen der Lust» heisst die aktuelle Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur. Und wunderlich sind die Dinge, die man da zu Gesicht bekommt, tatsächlich! Zum Beispiel diese Schuhe von Jacques LeCorre (2002), die wohl mehr fürs Auge als für die Füsse gedacht sind.
«Nirvana. Wundersame Formen der Lust» heisst die aktuelle Ausstellung im Gewerbemuseum Winterthur. Und wunderlich sind die Dinge, die man da zu Gesicht bekommt, tatsächlich! Zum Beispiel diese Schuhe von Jacques LeCorre (2002), die wohl mehr fürs Auge als für die Füsse gedacht sind.
Roberto Greco
Definitiv nur fürs Auge gedacht ist dieses irre Kabinett der Lustseligkeit, das man durch ein Guckloch besichtigen muss. Der Brite Mark Woods hat seine «Completion of the Erotic Task» als bewegte Installation eingerichtet, die halb Kuriositätenkabinett, halb Kaleidoskop ist.
Definitiv nur fürs Auge gedacht ist dieses irre Kabinett der Lustseligkeit, das man durch ein Guckloch besichtigen muss. Der Brite Mark Woods hat seine «Completion of the Erotic Task» als bewegte Installation eingerichtet, die halb Kuriositätenkabinett, halb Kaleidoskop ist.
Paul Tucker
Ja, sie ist ein Sammelsurium der Farben, Formen und Stimmungen, die Ausstellung «Nirvana». Aber wie sollte es auch anders sein, wenn man etwa Pierre Charpins Email-Geschirr (2003-2005) mit Walter Van Beirendoncks aufblasbarem «Walter» (2008) kombinieren muss!
Ja, sie ist ein Sammelsurium der Farben, Formen und Stimmungen, die Ausstellung «Nirvana». Aber wie sollte es auch anders sein, wenn man etwa Pierre Charpins Email-Geschirr (2003-2005) mit Walter Van Beirendoncks aufblasbarem «Walter» (2008) kombinieren muss!
Olga Cafiero
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Was tun, wenn man gern eine Affäre hätte, es aber nicht schafft, eine zu haben, weil zu anstrengend, zu kostspielig, kein Mittäter in Reichweite? Man kann sich dann, beispielsweise, mit einem Affären-Simulations-Kit behelfen. Darin ist alles vorhanden, was man zur Vortäuschung einer heissen Liaison braucht: abgepackte blonde Einzelhaare zum effektvollen Drapieren auf dem dunklen Anzug, Einweg-Lippenstift-Kussmünder zum Beschmieren des Hemdkragens – und, besonders raffiniert: allerlei Werkzeug zwecks Imitation beischlafbedingter Blessuren. Man verabreicht sich mit einer Art Rechen Kratzspuren, fälscht mit der Saugglocke Liebesbisse oder schubbert mit der spannteppichbezogenen Feile übers Knie – und schon versprüht man den gewünschten Hauch von erotischer Verwegenheit.

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