Zum Hauptinhalt springen

Krieg, Sex und Videotapes

Der albanische Künstler Adrian Paci zeichnet im Kunsthaus Zürich ein Abbild der Gesellschaft. Sehr poetisch. Und berührend.

Kinder hüpfen mit dem Springseil über einen Hinterhof, ein Soldat zieht einer brünetten Frau Spitzenhöschen über die Pobacken, und Männer mit Furchen im Gesicht schauen sich in einem schmutzigen Treppenhaus ebenso schmuddelige Pornostreifen an.

Die Rahmenerzählung in der auf Vielschichtigkeit angelegten Videoarbeit «Electric Blue» des albanischen Künstlers Adrian Paci handelt von einem arbeitslosen Schauspieler. Dieser versucht als Hobbyfilmer, später als Kopist von Hardcore- und Kriegsfilmkassetten, seinen existenziellen Nöten zu entkommen. Der Ausgang bleibt offen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.