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«Kunst ist keine Quote»

Auch Pipilotti Rist, die wohl berühmteste Schweizer Künstlerin, hier vor ihrem Werk «Pixelwald» im Kunsthaus Zürich, sagt ihre Meinung zur Frauenquote in der Kunst. Foto: Doris Fanconi

Warum zeigte das Kunsthaus Zürich in den letzten Jahren nur relativ wenig Ausstellungen mit Frauen?

Sieht man sich das Programm für 2020 an, dann gibt es bei acht Ausstellungen bloss eine mit einer Künstlerin im Zentrum: Ottilie W. Roederstein. Warum wurde das Programm nicht mit wenigstens einer oder zwei zeitgenössischen Künstlerinnen ergänzt?

Ist das Geschlecht eines Künstlers bei der Programmierung überhaupt eine Entscheidungshilfe? Oder stehen vielmehr ganz andere Kriterien im Vordergrund. Wenn ja, welche?

Soll das Kunsthaus vermehrt Künstlerinnen zeigen, weil sie auf dem Markt weniger Chancen haben? Man könnte auf diese Weise die Bekanntheit von Künstlerinnen steigern und damit eventuell auch den Marktwert ihrer Kunst erhöhen.

Was halten Sie von der Forderung nach einer Frauenquote in der Ausstellungspolitik von Museen?

Spielen in der Ankaufspolitik des Kunsthauses Zürich Gender-Aspekte eine Rolle? Wie ist da das Verhältnis von Kunst von Frauen im Vergleich zur Kunst von Männern?