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Kunsthaus-Erweiterung soll 2017 eröffnet werden

Der Entwurf des Architekten David Chipperfield hat seine definitive Gestalt angenommen. Im November 2012 wird das Zürcher Stimmvolk über den Beteiligungskredit am Millionenbau abstimmen.

Blick über den Heimplatz auf die Fassade des Neubaus mit dem neuen Haupteingang: Der Erweiterungsbau bildet zusammen mit dem Kunsthaus und dem Pfauen ein Geviert um den Platz.
Blick über den Heimplatz auf die Fassade des Neubaus mit dem neuen Haupteingang: Der Erweiterungsbau bildet zusammen mit dem Kunsthaus und dem Pfauen ein Geviert um den Platz.
David Chipperfield Architects
Blick durch die Eingangshalle: Im neuen Bau bekommen öffentliche Räume wie Empfang, Kiosk oder Bar mehr Platz.
Blick durch die Eingangshalle: Im neuen Bau bekommen öffentliche Räume wie Empfang, Kiosk oder Bar mehr Platz.
David Chipperfield Architects
«Mit dem Neubau kann auch die Sammlung vergrössert werden»: Christoph Becker, Direktor Kunsthaus Zürich.
«Mit dem Neubau kann auch die Sammlung vergrössert werden»: Christoph Becker, Direktor Kunsthaus Zürich.
Tina Fassbind
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Der Entwurf des Architektenteams von David Chipperfield sieht vor, dass die Fassade des Erweiterungsbaus um gut vier Meter vom Heimplatz zurückversetzt wird. Diese Änderung wurde aufgrund von Einwendungen im Gestaltungsplan-Verfahren vorgenommen, wie Stadtrat und Hochbauvorsteher André Odermatt an einer Medienkonferenz am Dienstagmorgen sagte. Das Gebäudevolumen reduzierte sich dadurch um rund 8 Prozent.

Reduziert wurde auch die unterirdische Verbindung von Alt- und Neubau. Der Kanton Zürich stellt das Grundstück zur Verfügung und steuert 30 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds bei. Je 88 Millionen Franken sollen die Stadt Zürich und die Zürcher Kunstgesellschaft (ZKG) beitragen. Die Bevölkerung der Stadt Zürich wird am 25. November 2012 über ihren Beitrag abstimmen.

Mehr Besucher – höhere Betriebskosten

Bis zur Volksabstimmung wolle die ZKG 50 Millionen Franken ihres Anteils zusammen haben, sagte ZKG-Präsident Walter Kielholz. Stiftungen, Firmen und private Gönner hätten bereits Zuwendungen von 30 Millionen Franken zugesagt. Mehrere Private seien bereit, über eine Millionen Franken für das Grossprojekt beizusteuern.

Während das Kunsthaus heute jährlich von etwa 300'000 Personen besucht wird, rechnen die Verantwortlichen dank dem Neubau mit 400'000 Besucherinnen und Besuchern. Steigen werden auch die Betriebskosten und zwar aufgrund heutiger Schätzungen um 48 Prozent. Die Eigenfinanzierung solle aber bei 50 Prozent bleiben.

SDA/tif

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