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London im Kunstwahn

Heute wird in London die Kunstmesse Frieze eröffnet und die britische Hauptstadt in einen einzigen Kunstzirkus verwandelt. Ein Kurator sagt, welche Ausstellungen man auf keinen Fall verpassen sollte.

Pierre Huyghes «Recollection»: Die merkwürdigen Meerestiere des Künstlers gelten als Highlight der Messe. (12.10.2011)
Pierre Huyghes «Recollection»: Die merkwürdigen Meerestiere des Künstlers gelten als Highlight der Messe. (12.10.2011)
Reuters
... der schon am Eröffnungstag zahlreiche Besucher anlockte. Die «White Cube Bermondsey» Galerie von aussen. (12.10.2011)
... der schon am Eröffnungstag zahlreiche Besucher anlockte. Die «White Cube Bermondsey» Galerie von aussen. (12.10.2011)
Reuters
Und von innen. Im Bild eine Installation von Kitty Kraus («Untitled», Spiegellampe). (12.10.2011)
Und von innen. Im Bild eine Installation von Kitty Kraus («Untitled», Spiegellampe). (12.10.2011)
Reuters
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Seit 2003 pilgern Galeristen, Sammler, angehende Künstler und Kunstliebhaber jeweils Mitte Oktober nach London. Denn es ist Frieze – eine der spannendsten Messen für zeitgenössische Kunst, die die gesamte Stadt in eine Art Kunsthysterie versetzt. Keine Galerie, die diese Woche nicht zur Vernissage ruft, Museen, die ihr Programm auf «zeitgenössisch» stellen, und auch Auktionshäuser, die wichtige Versteigerungen auf das Wochenende vom 13.–16. Oktober 2011 legen – sie alle wollen von den angereisten Kunstfans profitieren. Wer mit Kunst nichts am Hut hat, sollte London ab heute meiden wie die Pest, denn es gibt kein Entkommen.

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