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Mädchen gegen Machos

In Russland hat der Prozess gegen die feministische Punkgruppe Pussy Riot begonnen. Der global beobachtete Gerichtsfall könnte einen Wendepunkt in Putins politischer Karriere bedeuten.

Ihr Anwalt fürchtete um ihre Sicherheit im Straflager: Die verurteilten Pussy-Riot-Mitglieder Maria Alechina und Nadeschda Tolokonnikowa.
Ihr Anwalt fürchtete um ihre Sicherheit im Straflager: Die verurteilten Pussy-Riot-Mitglieder Maria Alechina und Nadeschda Tolokonnikowa.
AFP
«Menschen, die niemals über diese Dinge nachgedacht haben, haben begonnen, darüber zu reden»: Jekaterina Samuzewitsch im Studio von Radio «Echo aus Moskau». (12. Oktober 2012)
«Menschen, die niemals über diese Dinge nachgedacht haben, haben begonnen, darüber zu reden»: Jekaterina Samuzewitsch im Studio von Radio «Echo aus Moskau». (12. Oktober 2012)
Keystone
Das kritisierte Punk-Gebet: Pussy Riot bei der Performance in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. (Februar 2012)
Das kritisierte Punk-Gebet: Pussy Riot bei der Performance in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. (Februar 2012)
Keystone
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In Russland wird einer Idee der Prozess gemacht. Viele sagen, es geht um die Freiheit selbst. Wäre der Hintergrund nicht so ernst, man müsste vermuten, dass es sich um ein Hollywood-Drehbuch handelt. Es geht um David gegen Goliath, Punk gegen Politik, Mädchen gegen Machos, Feminismus gegen Kirche.

Vor allem aber geht es um die Macht symbolischer Bilder; wie drei junge Frauen gegen einen der mächtigsten Männer in einem der mächtigsten Länder der Welt antreten, gegen einen Macho, der sich am liebsten mit nacktem Oberkörper bei der Bärenjagd fotografieren lässt.

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