Zum Hauptinhalt springen

Der Milliardär und sein teurer Da Vinci

Ein reicher Russe klagt, ein Kunsthändler habe ihn um 800 Millionen Franken betrogen – der Kunstkrimi endet nun in Genf.

Philippe Reichen, Genf
Hat Dmitri Rybolowlew für das teuerste Kunstwerk der Geschichte 50 Millionen Dollar zu viel bezahlt? «Salvator Mundi» von Leonardo da Vinci. Foto: Andy Rain (Epa)
Hat Dmitri Rybolowlew für das teuerste Kunstwerk der Geschichte 50 Millionen Dollar zu viel bezahlt? «Salvator Mundi» von Leonardo da Vinci. Foto: Andy Rain (Epa)

Dmitri Rybolowlew ist Russe, 53 Jahre alt, studierter Kardiologe, erfolgreicher Düngemittelproduzent, Besitzer des Fussballclubs AS Monaco, gemäss dem Magazin «Forbes» 6,6 Milliarden Franken reich. Und Opfer des grössten Kunstbetrugs der Geschichte. Glaubt er selber.

Als Rybolowlew vor rund 25 Jahren nach Genf zog, begann er bald davon zu träumen, sein Haus mit einer Kunstsammlung zu schmücken. Er dachte an Picassos und Monets. Doch wie kommt man an solche Kunstwerke? Er war ein Kunstliebhaber, aber kein Experte. Die Frau seines Zahnarztes, eine Freundin der Familie, half ihm weiter. 2002 stellte sie Rybolowlew dem Genfer Yves Bouvier vor. Dieser verschob mit seinem Dienstleistungsunternehmen Natural Le Coultre Gemälde, Skulpturen und Goldbarren rund um den Planeten und war ein prominenter Mieter in Genfs Zollfreilager.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen