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Marilyn Monroe und die Cola-Flasche

Experimentalkünstler Bruce Conner visualisierte den LSD-Trip von Dennis Hopper und liess Marilyn Monroe an Colaflaschen nuckeln. Eine Ausstellung zeigt, was dahinter steckt.

Ist sie es oder ist sie es nicht? Spielt keine Rolle, suggeriert Experimentalfilmer Bruce Conner. Still aus «Marilyn Times Five» (1968-73)
Ist sie es oder ist sie es nicht? Spielt keine Rolle, suggeriert Experimentalfilmer Bruce Conner. Still aus «Marilyn Times Five» (1968-73)

Die Atom-Explosion auf dem Bikini-Atoll, die Ermordung John F.Kennedys in einem Endlos-Loop, Dennis Hoppers LSD-Trip in Easy Rider - der Experimentalfilmer und Künstler Bruce Conner wusste genau, welche Bilder über sein Jahrhundert hinaus wirksam bleiben würden. Natürlich auch Marilyn, immer wieder Marilyn. «Marilyn Times Five» (1968-73) heisst das Werk, das die Gemüter bis heute beflügelt und das auch in der gegenwärtigen Werkschau des Künstlers in der Kunsthalle Zürich zu sehen ist. Dabei handelt es sich um einen Experimentalfilm von 14 Minuten, in dem die nur mit einem Höschen bekleidete Diva – noch als Brunette – in die Kamera zwinkert und auf zweideutige Weise mit einer Cola-Flasche und einem Apfel spielt. Aber ist es überhaupt Marilyn? Oder ist das Ganze eine Fälschung, eine Illusionsmaschine, die das erwartungsvolle Publikum an der Nase herum führt?

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