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Nazi-Raubkunst: Kunsthaus schweigt

Das Zürcher Kunsthaus wird grosszügig mit öffentlichen Geldern unterstützt. Doch über die möglicherweise dubiose Herkunft gewisser Kunstwerke verweigert das Haus jegliche Auskunft.

Das Kunsthaus Zürich wird nicht allzu knapp mit öffentlichen Geldern unterstützt, im Jahr 2009 immerhin mit 8,1 Millionen Franken (private Beiträge ca. 10 Millionen). Da sollte man meinen, dass sich diese Institution auch in ihrem Tun und Lassen gegenüber der Öffentlichkeit rechtfertigen müsste, insbesondere, wenn es um mögliche Dunkelkammern geht. Doch seit Jahren weigert sich das Kunsthaus, darüber Auskunft zu geben, ob es die Herkunft von Kunstwerken, die einen möglichen Bezug zu Nazi-Raubkunst haben könnten, abgeklärt hat. So will es etwa im Gegensatz zu anderen Museen den Fragebogen des BAK zu Provenienzrecherchen weiterhin unter dem Deckel halten (TA von gestern).

Leichen im Keller

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