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Nur Prinz Charles feiert nicht mit

Eine Ausstellung feiert Richard Rogers, der die Londoner Architektur in den letzten Jahrzehnten geprägt hat wie kein anderer.

Epochal: Richard Rogers' Lloyds-of-London-Versicherungsgebäude im Finanzbezirk der britischen Hauptstadt.
Epochal: Richard Rogers' Lloyds-of-London-Versicherungsgebäude im Finanzbezirk der britischen Hauptstadt.
Janet Gill
Kompakt zusammenklappbar und energieeffizient: Das «Zip-Up House», 1968, Zeichnung von Richard und Su Rogers.
Kompakt zusammenklappbar und energieeffizient: Das «Zip-Up House», 1968, Zeichnung von Richard und Su Rogers.
Richard und Sue Rogers
Wie ein gigantischer Holzpilz: Die Public Viewing-Gallerie in der National Assembly for Wales.
Wie ein gigantischer Holzpilz: Die Public Viewing-Gallerie in der National Assembly for Wales.
Katsuhisa Kida / FOTOTECA
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Wer in Westlondon zwischen Putney Bridge und Hammersmith Bridge das Flussufer entlangradelt, kommt an einem schön umgemodelten, grossflächig verglasten alten Werftgebäude vorbei, in dessen Grossraumbüro Dutzende von Architekten beim Kalkulieren und Zeichnen zu beobachten sind.

Lord Rogers of Riverside, wie Richard Rogers mit vollem Titel heisst, leitet von diesem Flecken aus sein kleines, einflussreiches Baumeisterimperium. Viel Wasser ist die Themse hinuntergeflossen, seit Rogers zu Beatles-Zeiten mit Ehefrau Su, seinem späteren Toprivalen Norman Foster und dessen Frau Wendy im Team 4 seine Karriere begründet hat. Mittlerweile, gerade 80 geworden, kann er auf eine Laufbahn zurückschauen, wie sie nicht einmal Lord Foster vorweisen kann – und der hat immerhin das neue Wembley-Stadion gebaut und die Glaskuppel auf den Reichstag in Berlin gesetzt.

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