Zum Hauptinhalt springen

Parodie und roter Keil

Mit der umfassenden Sammlung Arina Kowner gibt das Kunstmuseum Bern Einblick in die russische Kunst seit 1970.

VladislavMamyshev‚Monroe’Katze (Anspielungauf Stalin), 1991Collage aufHolzfaserplatte,62 x 48 cmSammlungArina Kowner© Der Künstler
VladislavMamyshev‚Monroe’Katze (Anspielungauf Stalin), 1991Collage aufHolzfaserplatte,62 x 48 cmSammlungArina Kowner© Der Künstler
Bella MatveevaKallipiga (Kallipygos– Venus mit demschönen Po), 1992Öl auf Leinwand,110 x 140 cmSammlungArina Kowner© Der Künstler
Bella MatveevaKallipiga (Kallipygos– Venus mit demschönen Po), 1992Öl auf Leinwand,110 x 140 cmSammlungArina Kowner© Der Künstler
Igor MakarevichMalevich-MakarevichBuratino – BauerNr. 4, 1992Öl auf Leinwand,70 x 60 cmSammlungArina Kowner© Der Künstler
Igor MakarevichMalevich-MakarevichBuratino – BauerNr. 4, 1992Öl auf Leinwand,70 x 60 cmSammlungArina Kowner© Der Künstler
1 / 13

Ilya Kabakov und Erik Bulatov, vielleicht noch Pavel Pepperstein oder das Duo Komar & Melamid: Das sind die Namen, die gängigerweise im Westen für die aktuelle russische Kunst stehen. Sonst sind sowohl die Moskauer als auch die Petersburger Kunstszenen kaum bekannt – ganz im Unterschied zur chinesischen Gegenwartskunst, die in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebte. Mit der Ausstellung «Passion Bild – Russische Kunst seit 1970» schliesst das Kunstmuseum Bern diese Lücke – und nimmt eine Haustradition wieder auf, die 1988 mit der Ausstellung «Ich lebe – Ich sehe» begann und 2005 mit «Avantgarde im Untergrund» fortgesetzt wurde. Gezeigt wird die Sammlung von Arina Kowner mit über 200 Werken von 48 Künstlern, eine umfassende Präsentation also, die in ihrer Vielfalt und Heterogenität vom Publikum viel fordert. Aber ist es nicht so, dass eine Übersichtausstellung westlicher Gegenwartskunst in sich ebenso unübersichtlich wäre?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.