Zum Hauptinhalt springen

Schöne Rücken, wenig Rückgrat

War Francis Picabia genial oder einfach nur ein ausgebuffter Geschäftsmann? Das Kunsthaus Zürich widmet dem französischen Maler eine Retrospektive mit Dada-Fokus.

Smoothies sind ja grade sehr in. Man nimmt alles, was gesund ist, schmeisst es in einen Mixer und drückt den Knopf. Und schmecken tut das dann, am Ende, erstaunlich gut. Francis Picabias Kunst funktioniert ganz ähnlich. Statt Obst und Gemüse nahm er einfach die verschiedenen Ismen, mixte sie kräftig durch – und heraus kam eine recht bekömmliche Malerkarriere.

Während der Smoothie-Hype aus den USA zu uns rübergeschwappt ist, verhält es sich mit der aktuellen Picabia-Ausstellung im Kunsthaus Zürich genau andersrum: Im Herbst wird sie nach New York weiterreisen, ins Moma. Damit exportiert das hiesige Kunsthaus heuer schon die zweite Eigenproduktion über den Atlantik: Die kleine, aber knackige «Dadaglobe Reconstructed»-Schau, die hier bis Anfang Mai zu sehen war, wird in wenigen Tagen in New York eröffnet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.