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Schöne Schnitte

Das Landesmuseum in Zürich zeigt eine Welt aus Papier: Scherenschnitte aus alter Zeit und neue, kühne Interpretationen davon.

Von Ulrike Hark
Schwingerszene vom Eidgenössischen 2007: Abderhalden gegen Fausch im Schlussgang. «Stier Dobi» von Monika Flütsch, 2012.
Schwingerszene vom Eidgenössischen 2007: Abderhalden gegen Fausch im Schlussgang. «Stier Dobi» von Monika Flütsch, 2012.
Schweizerisches Nationalmuseum
Liebe ist wie ein Garten voller Blumen, hat sich Estrellita Fauquex bei ihrem «Liebesbrief ohne  Worte» gedacht, 2012.
Liebe ist wie ein Garten voller Blumen, hat sich Estrellita Fauquex bei ihrem «Liebesbrief ohne Worte» gedacht, 2012.
Schweizerisches Nationalmuseum
Starke grafische Wirkung: «Herde unter Bäumen» von Bruno Weber, 2012.
Starke grafische Wirkung: «Herde unter Bäumen» von Bruno Weber, 2012.
Schweizerisches Nationalmuseum
Im 19. Jahrhundert war es verbreitet, Liebesbriefe in Form von Scherenschnitten zu gestalten. Hier ein Exemplar der Elisabeth Wild von Stäfa, 1810.
Im 19. Jahrhundert war es verbreitet, Liebesbriefe in Form von Scherenschnitten zu gestalten. Hier ein Exemplar der Elisabeth Wild von Stäfa, 1810.
Schweizerisches Nationalmuseum
Traditioneller Faltschnitt mit modernem Touch: «Alpaufzug» von Rita Hochuli-Klauser, 2012.
Traditioneller Faltschnitt mit modernem Touch: «Alpaufzug» von Rita Hochuli-Klauser, 2012.
Schweizerisches Nationalmuseum
Louis David Saugy lockerte den strengen, dichten Bildaufbau mit grossen, bunten Blumen auf. «Blumenstrauss», 1946.
Louis David Saugy lockerte den strengen, dichten Bildaufbau mit grossen, bunten Blumen auf. «Blumenstrauss», 1946.
Sammlung Hans-Jürgen Glatz, Blankenburg
Interaktive Scherenschnitt-Projektion von Camille Scherrer.
Interaktive Scherenschnitt-Projektion von Camille Scherrer.
Schweizerisches Nationalmuseum
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Der Scherenschnitt ist eine unterschätzte Kunst. Zu versiert in der Technik, zu dekorativ, zu kindlich, um ernst genommen zu werden. All das, was den Papierschnitt charakterisiert, steht seiner Wertschätzung im Weg. Das Landesmuseum zeigt nun mit seiner neuen Ausstellung «Scherenschnitte», wie viel Potenzial diese Kunst hat. Eine junge Generation bemüht sich seit einiger Zeit, den traditionellen Kontext zu sprengen und kreiert statt Alp­aufzügen Installationen und «Cuts» aus Karton, Leder oder Metall.

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