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Schweinische Verwertungslogik

Kuchen, Zigarette, Bier: Auch in solchen Produkten sind Schweinepartikel drin. Wohin es eine Sau nach dem Schlachthaus genau verschlägt, zeigt der Bildband «Pig 05049».

Es war einmal ein Schwein, das eines Tages, wie so viele seiner Artgenossen, in einem Schlachthof landete. Laut Ohrplakette handelte es sich um Tier 05049. Nachdem das Schwein zu Schnitzel, Kotelett, Filet und Cervelat verarbeitet worden war, blieb davon nicht mehr viel übrig – oder doch?

Wie die niederländische Designerin Christien Meindertsma in ihrem Buch «Pig 05049» höchst anschaulich zeigt, wird der Rest des Kadavers keineswegs weggeworfen: Über drei Jahre lang verfolgte die 29-Jährige die Wege der einzelnen Bestandteile eines Schweins und stellte fest, dass das Tier in Produkten auftaucht, in denen man niemals Fleisch erwarten würde. Zum Beispiel Kuchen, Jogurt oder Bier.

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