Zum Hauptinhalt springen

«Uns interessiert die Umkehrung des Systems»

Die Zürcher Künstler Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo, besser bekannt unter dem Namen !Mediengruppe Bitnik, mischen seit zehn Jahren die Kunstszene auf: lokal, global – und subversiv.

«Das Internet ist vor allem eine riesige Überwachungsmaschinerie»: Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo von der !Mediengruppe Bitnik in dem von ihnen nachgestellten Büro von Julian Assange.
«Das Internet ist vor allem eine riesige Überwachungsmaschinerie»: Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo von der !Mediengruppe Bitnik in dem von ihnen nachgestellten Büro von Julian Assange.
Doris Fanconi
!Mediengruppe Bitnik: «Delivery for Mr. Rajab», Live Webcam, 2013. Blick in die Botschaft von Ecuador in London, wo Julian Assange seit Juni 2012 bewacht wird.
!Mediengruppe Bitnik: «Delivery for Mr. Rajab», Live Webcam, 2013. Blick in die Botschaft von Ecuador in London, wo Julian Assange seit Juni 2012 bewacht wird.
!Mediengruppe Bitnik
Christian Waldvogel: «Über den anschaulichen Inhalt derquantentheoretischen Kinematik und Mechanik/Le berceau du temps», 2014.
Christian Waldvogel: «Über den anschaulichen Inhalt derquantentheoretischen Kinematik und Mechanik/Le berceau du temps», 2014.
Christian Waldvogel, © Pro Litteris
1 / 8

Wie Nerds sehen sie nicht aus, die beiden Medienkünstler, die mit einem Paket für Wikileaks-Gründer Julian Assange momentan im Helmhaus Zürich für Aufsehen sorgen. Carmen Weisskopf fällt auf mit Ringelstrümpfen und einem schwarzen Winter-Mini; der 35-jährige Doma – so nennen ihn alle – hat schwarzes Haar, ebenso dunkle Augen, trägt Schal und Dreitagebart.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.