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Unter Querschlägern

Der Luzerner Fotograf Daniel Tischler hat extravagante Menschen porträtiert. Dafür hat er den Preis für die besten Schweizer Pressebilder in der Kategorie Porträt gewonnen.

«Meine Filme haben meistens einen komödiantischen Touch.» J.P. Love, Pornostar und Schlagersänger.
«Meine Filme haben meistens einen komödiantischen Touch.» J.P. Love, Pornostar und Schlagersänger.
Daniel Tischler /zvg
«Wir haben uns nie als Gangster oder Kriminelle betrachtet.» Jacky Schmutz, Rock `n`Roller.
«Wir haben uns nie als Gangster oder Kriminelle betrachtet.» Jacky Schmutz, Rock `n`Roller.
Daniel Tischler /zvg
«Ein bisschen schizophren muss man schon sein.» Urs Kliby, Bauchredner.
«Ein bisschen schizophren muss man schon sein.» Urs Kliby, Bauchredner.
Daniel Tischler /zvg
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Natürlich hat man sie in den letzten Jahren am Laufmeter gesehen, die Fotoporträts mit dem unbedingten Willen zum Spass: Irgendwann mussten auf Geheiss der Fotografen selbst Bundesbeamte von den Bürotischen springen, mit Ordnern jonglieren oder sich in den Vorhängen verstecken.

Aber selten hat die Vorliebe fürs Schräge derart gut zur Sache gepasst wie bei den Bildern, die der Luzerner Fotograf Daniel Tischler für das Life- stylemagazin «Kinki» geschaffen hat. In der Rubrik «Querschläger» präsentierte er im Lauf von vier Jahren lauter ziemlich eigensinnige Zeitgenossen, Vertreter extravaganter Daseinsformen, Verfechter unangepasster Ideale. Unter ihnen: der Rock-n- Roll-Held Beat-Man und der Westernbedarfshändler Turi Garofalo, der Unterhaltungskünstler DJ Antoine und J. P. Love, Aktivist im Metier des Pornofilms wie des Schlagergesangs.

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