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Von Beckett verehrt und von den Schweizern verkannt

Das Aargauer Kunsthaus erinnert an Karl Ballmer. Der Schweizer Künstler hatte seine grosse Zeit im Hamburg der Zwischenkriegszeit – dann vertrieben ihn die Nazis, und er ging vergessen.

Eins von Samuel Becketts Lieblingsbildern: «Kopf in Rot», um 1930/1931. Foto: Aargauer Kunsthaus, Aarau
Eins von Samuel Becketts Lieblingsbildern: «Kopf in Rot», um 1930/1931. Foto: Aargauer Kunsthaus, Aarau

Es war Spätherbst 1936 in Hamburg, als der 30-jährige irische Schriftsteller Samuel Beckett, beruflich erfolglos und von Liebesenttäuschungen gebeutelt, auf seiner Deutschlandreise Karl Ballmer begegnete. Der gebürtige Aargauer Ballmer war ausgebildeter Grafiker. Seit 1922 lebte er in der Hansestadt und war als Mitglied der Hamburger Sezession mit seiner suggestivreduzierten Bildsprache einer der führenden Avantgardekünstler.

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