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Wegen Finanzkrise: Picassos «Harlekin» von Auktion zurückgezogen

Ein wertvolles kubistisches Gemälde von Pablo Picasso ist kurzfristig von einer Auktion in New York zurückgezogen worden.

Das Bild «Harlekin» (1909) sollte ein Glanzstück bei der Herbstversteigerung des Kunsthauses Sotheby's am 3. November sein.

Veranschlagt wurde das Bild auf mindestens 30 Millionen Dollar (35 Millionen Franken). «Es ist aus privaten Gründen zurückgezogen worden», sagte Sotheby's-Vorstand David Norman der «New York Times» vom Dienstag. Nach Angaben des Blattes gab es Befürchtungen, das Gemälde könne angesichts der Finanzkrise zu wenig einbringen.

Für 12'000 Dollar gekauft

Das Bild, das als ein besonderes Beispiel aus Picassos kubistischer Phase gilt, stammt aus dem Besitz des surrealistischen Malers Enrico Donati, der im April im Alter von 99 Jahren in New York gestorben war. Er hatte es in den späten 1940er Jahren für etwa 12'000 Dollar in Paris gekauft.

Informationen der «New York Times» zufolge hatten sowohl Sotheby's wie auch der Konkurrent Christie's den Erben angeboten, den «Harlekin» für einen garantierten Mindestpreis zu verkaufen. Eine solche Vereinbarung kam nicht zustande. Stattdessen sicherten sich die Verkäufer eine Rückzugsklausel, die sie jetzt in Anspruch nahmen.

SDA/rb

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