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«Wir haben Ja gesagt zu minimen Risiken»

Christoph Schäublin, Stiftungsratspräsident des Kunstmuseums Bern, lobt das Entgegenkommen der deutschen Behörden. Die Annahme des Gurlitt-Erbes war für ihn auch ein Entscheid der Verantwortung gegenüber der Kunstsammlung.

Die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Kunstumuseum-Präsident Christoph Schäublin vor der Unterzeichnung der Einigung in Berlin. Foto: Keystone
Die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Kunstumuseum-Präsident Christoph Schäublin vor der Unterzeichnung der Einigung in Berlin. Foto: Keystone

Christoph Schäublin, warum hat das Museum Ja zur Erbschaft gesagt? Erstens wegen der Verantwortung, die mit ihr verbunden ist. Ich wage nicht zu prognostizieren, was mit der Sammlung passiert wäre, hätten wir die Annahme ausgeschlagen.

Die Familie Gurlitt hat sich doch bereit erklärt, die Bilder den ­rechtmässigen Besitzern ­zurückzugeben. Die Familie Gurlitt hat gleichzeitig vorgeführt, wie schnell in einer Erbengemeinschaft getroffene Entscheide umgestossen werden können. Die Verhandlungen hätten mögliche Restitutionen um Jahre verzögert – wenn nicht gar auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verlegt.

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