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«Zwecks volkstümlicher Anbiederung»

In der Lohntransparenz-Debatte bei Kulturhäusern warf Bice Curiger dem «Tages-Anzeiger» Häme und Griesgram vor. Wir haben bei der Kuratorin nachgefragt.

Paulina Szczesniak
«Kunst existiert erst, wenn darüber gesprochen und geschrieben wird»: Bice Curiger.
«Kunst existiert erst, wenn darüber gesprochen und geschrieben wird»: Bice Curiger.

Frau Curiger – im Feuilleton würde nur noch über Geld geschrieben, finden Sie. Das meinen Sie doch nicht ernst! Doch, sicher, es kommt einem so vor. Dafür hält sich die Begeisterung über die vielfältigen kulturellen Leistungen, die bei uns entstehen, sehr in Grenzen. Für kulturell aufbauende, intelligente und inspirierende Debatten ist kein Platz mehr, denn es muss im Kultur-Bund auch über Frisuren, Bärte und über Gastronomie geschrieben werden.

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