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Mit Schädeln die Geister locken

Ob kunstvolle Schale, blutige Trophäe oder vergötterte Reliquie: Die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen organisieren eine breit angelegte Ausstellung zum Thema «Schädelkult».

Mit Namen und Todesjahr versehener Schädel aus einem Beinhaus in Prien am Chiemsee.
Mit Namen und Todesjahr versehener Schädel aus einem Beinhaus in Prien am Chiemsee.
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Prachtvoll dekorierter Ahnenschädel der Asmat (Neuguinea).
Prachtvoll dekorierter Ahnenschädel der Asmat (Neuguinea).
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und so sieht das Resultat aus.
und so sieht das Resultat aus.
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Einige besondere Exponate der Ausstellung stammen aus der Kollektion des Künstlers, Darwinisten und Spiritisten Gabriel von Max (1840–1915), der zu seiner Zeit eine der grössten Schädel-Sammlungen überhaupt besass. 1917 erwarb die Stadt Mannheim den Fundus.

Schädelkult als übergreifendes Phänomen

Die Ausstellung, die am 2. Oktober eröffnet wird, umfasst neben den maxschen Schädeln jahrtausendealte Schädelschalen oder Kopfjägertrophäen. Insgesamt präsentieren die Kuratoren über 300 Schädelfunde und Kopfpräparate.

Die Ausstellungsmacher wollen aufzeigen, inwiefern der «Schädelkult» ein völker- und zeitübergreifendes Phänomen ist, das auf eine lange Kulturgeschichte zurückblicken kann – unter Einbezug von regionalen, historischen, kulturellen, religiösen, kultischen und wissenschaftlichen Aspekten.

Die obige Bildstrecke vermittelt einen ersten Eindruck.

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