Paninis und Spaghettis gefällig? Nein, danke!

Martin Ebel über die Torheit des doppelten Plurals – und wie diese sprachliche Unsitte entstand.

Lassen Sie sich die Spaghetti schmecken. Aber bitte ohne doppelten Plural.

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Unser wöchentliches Videoformat «Die kleine Sprachsprechstunde» mit TA-Literaturredaktor Martin Ebel betrachtet sich ­im weitesten Sinn als Ratgeberkolumne. Ihr Ziel ist es, gegen sprachlichen Egalismus anzugehen. Ein Bewusstsein zu wecken für so vieles, was man tagtäglich an sprachlichem Unsinn, Geschwurbel, aber auch an subtiler Beeinflussung zugemutet bekommt (oder selbst hervorbringt).

Denn wer sein Sprachbewusstsein pflegt, lässt sich nicht so leicht benebeln. Weder von hastig verfassten journalistischen Texten, deren Urheber das Wesentliche gar nicht verstanden haben, noch von politischer Manipulation und Wahlpropaganda.

Erstellt: 10.09.2017, 10:59 Uhr

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