Bligg räumt bei den Swiss Music Awards ab

Ausser dem Zürcher Rapper wurden Schweizer und internationale Stars wie Adrian Stern, Steff la Cheffe, Shakira oder Amy Macdonald ausgezeichnet. Eine besondere Ehre gabs für Polo Hofer.

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Bligg hat bei den Swiss Music Awards (SMA) gleich doppelt abgeräumt: Der Zürcher Rapper, der bei den Live-Acts im Zürcher Schiffbau selbst auf der Bühne stand, war in zwei Kategorien nominiert worden und wurde in beiden Sieger.

In der Kategorie «Best Album Urban National» setzte sich Bligg mit «Bart Aber Herzlich» gegen Sens Unik und Seven durch. Und in der Kategorie «Best Hit National» liess er mit «Legändä & Heldä» House-DJ Remady alias Marc Würgler und Adrian Stern hinter sich, wie die Organisatoren des Swiss Music Arwads mitteilten.

Adrian Stern, der Aargauer Popsänger, holte sich mit «Herz» einen SMA in der Kategorie «Best Album Pop/Rock». Beim «Best Album Dance National» schwang der in drei Sparten nominierte Remady obenaus.

Shakira gewinnt mit «Waka Waka»

Den SMA in der Kategorie «Best Hit International» sicherte sich Shakira mit «Waka Waka» («This Time for Africa»). Den «Klotz» in der Kategorie «Best Breaking Act National» sicherte sich Caroline Chevin.

In der Kategorie «Best Album Pop/Rock International» wurde Amy Macdonald mit ihrem Titel «A Curious Thing» zum Sieger erkoren. Nach einer gelungenen Show konnte der Künstler Unheilig den SMA in der Kategorie «Best Breaking Act International» in Empfang nehmen. Steff la Cheffe gewann die Premiere der in diesem Jahr eingeführten Kategorie «Best Talent National».

Polo Hofer ausgezeichnet

Emotionen geweckt hätten im Schiffbau die bewegenden Worte von John Lord, Mitbegründer der legendären Band «Deep Purple», zum Tode des Gotthard-Sängers Steve Lee. Lee wurde mit dem «Tribute Award» in Erinnerung gerufen.

Polo Hofer stand mit den Tequila Boys auf der Bühne und performte einen etwas anderen «Kiosk». Nach der Laudatio von Ex-Bundesrat Moritz Leuenberger wurde der Berner Rockstar mit dem «Outstanding Achievement Award» für sein musikalisches Lebenswerk geehrt.

Insgesamt wurden Preise in zehn Kategorien vergeben, vier davon waren international. Ermittelt wurden die Gewinner in einem Mischverfahren aus Publikumsvoting und Jurystimmen. Verkaufszahlen spielten beim diesjährigen Wettbewerb zum ersten Mal keine Rolle.

(miw/sda)

Erstellt: 03.03.2011, 22:42 Uhr

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