Italienischer Startenor gestorben

Der italienische Tenor Salvatore Licitra ist tot. Der 43-jährige Hoffnungsträger der italienischen Opernmusik starb in einem Spital auf Sizilien an den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls.

Auf Sizilien verunglückt: Salvatore Licitra (links) gemeinsam mit Marcelo Alvarez bei einem Auftritt in Rom im Jahr 2003.

Auf Sizilien verunglückt: Salvatore Licitra (links) gemeinsam mit Marcelo Alvarez bei einem Auftritt in Rom im Jahr 2003. Bild: Keystone

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Licitra, der in italienischen Medien als der neue Luciano Pavarotti gehandelt wurde, war vor neun Tagen mit einem Motorroller in der Nähe von Ragusa gegen eine Mauer gefahren.

Offensichtlich ohne Helm unterwegs, trug er bei dem Aufprall schwere Verletzungen an Schädel, Gesicht und Brustkorb davon. Der Sänger wurde ins Spital Garibaldi in Catania geflogen und sofort notoperiert, fiel aber dennoch in ein von den Ärzten als «sehr schwer» eingestuftes Koma, aus dem er nie wieder erwachen sollte.

Der 1968 in Bern in der Schweiz geborene Sänger war in der Provinz Ragusa auf Sizilien, um dort Anfang September einen Preis in Empfang zu nehmen. Die bevorzugten Partien des Tenors stammen aus den Opern von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini.

Den internationalen Durchbruch schaffte Licitra im Jahr 2002, als er kurzfristig für Pavarotti an der New Yorker Metropolitan Opera als Cavaradossi in Puccinis «Tosca» einsprang und das Publikum zu Ovationen hinriss. (pbe/AFP)

Erstellt: 06.09.2011, 07:57 Uhr

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