Wirtschaftsprofessor sah Krise kommen – dank Beyoncé

Für US-Professor Phil Maymin kam die Wirtschaftskrise nicht überraschend. Er hörte sie aus der Hitparaden-Konstellation heraus.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Die Wirtschaftskrise hat die meisten Menschen eiskalt erwischt. Vor allem Fondsparer büssten bis zur Hälfte ihrer Investitionen ein. Hätten sie bloss auf Phil Maymin gehört. Der US-Professor hat die Krise kommen sehen – indem er die Hitparade der vergangenen Jahrzehnte studierte.

Wie der «Guardian» berichtet, stellte Wirtschaftsexperte Maymin einen Zusammenhang zwischen angesagter Musik und Konjunkturlage fest. Seine Theorie: Je gleichmässiger der Rhythmus eines Hit-Songs, desto grösser sind die zu erwartenden Marktturbulenzen. Um seine These zu stützen hat der Amerikaner die Single-Hitparade der vergangenen 40 Jahre analysiert.

Als gleichmässigen Song bezeichnet Maymin beispielsweise «Take on Me» von Aha, eine Nummer-Eins-Single, die kurz vor dem Marktcrash im Jahr 1985 erschien. Der Soundtrack zur jüngsten Krise ist laut Professor Maymin Beyonés «Single Ladies». Bedenkt man, dass Beyoncé die Charts wohl noch über mehrere Jahre dominieren wird, ist die Krise noch lange nicht vorbei. (phz)

Erstellt: 12.01.2009, 16:20 Uhr

Weiterbildung

Gamen in der Schule

Die Schule bereitet Kinder auf die Arbeitswelt vor. Das Rüstzeug soll auch spielerisch vermittelt werden.

Blogs

Outdoor Laufen, wenn die Welt noch schläft

Mamablog Soll man dem künftigen Vater trauen?

Die Welt in Bildern

Fledermaus-Mann: Traditionell verkleidete Tänzer zelebrieren den «La Tirana»-Karneval in Chile. (15. Juli 2018)
(Bild: Ignacio Munoz) Mehr...