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Abenteuerlicher Sound aus Eritrea

Der französische Produzent Bruno Blum eröffnet eritreischen Musikern neue Perspektiven.

Die Asmara Allstars unternehmen einen Trip in neue musikalische Gefilde.
Die Asmara Allstars unternehmen einen Trip in neue musikalische Gefilde.
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Da scheppert und kratzt nichts. Dafür weht dem Hörer der eritreischen Jazzformation Asmara Allstars ein Fahrtwind aus westlicher, arabischer, afrikanischer und asiatischer Musik entgegen, getragen von einem Hauch Reggae und Funk. Klar, entspannt, etwas abenteuerlich. Klingt so Eritrea?

Nicht ganz. Man habe einen neuen eritreischen Sound geschaffen, schreibt Bruno Blum, der französische Produzent von «Eritrea’s Got Soul», dem ersten Album der von ihm in Asmara, Eritreas Kapitale, zusammengestellten Band: «Eine informierte, traditionsgeladene, elektrische Musik zwischen Bigband, eritreischem Jazz, Soul und Roots-Reggae.» In acht Landessprachen wird gesungen, regionale Stile werden mit Reggae gekreuzt oder einem Bass unterlegt, und ein Stück wie «Bloom Brothers Mood» klingt, als würde Wes Montgomery mit Äthiopiern über einen Bossa-Standard jammen.

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