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AC/DC oder das Prinzip von Schnitzel und Pommes frites

Die Australier tun, was sie am besten können. Und die Menge im Letzigrund tut, was sie nicht anders kann: Sie feiert.

Brian Johnson (links) und Angus Young (rechts) sorgten am 5. Juni für tolle Stimmung im Letzigrund.
Brian Johnson (links) und Angus Young (rechts) sorgten am 5. Juni für tolle Stimmung im Letzigrund.
Ennio Leanza, Keystone
Mit 60 Jahren noch immer in Topform: Angus Young.
Mit 60 Jahren noch immer in Topform: Angus Young.
Ennio Leanza, Keystone
50'000 Konzertbesucher waren aus dem Häuschen.
50'000 Konzertbesucher waren aus dem Häuschen.
Ennio Leanza, Keystone
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Hat man es von ihnen nicht schon genauso gesehen, gehört, erlebt? Im Zürcher Hallenstadion, im Berner Stade de Suisse und jetzt im Letzigrund an ihrem ersten von zwei ausverkauften Konzerten? Das minimale Gitarren-Intro mit Tonika und Subdominante, dann eine Quarte, einen halben und einen ganzen Ton herunter im Akkord. Der muskulöse Einsatz von Bass und Schlagzeug. Das schreiende Falsett von Sänger Brian Johnson, der Little Richard zu seinen Vorbildern zählt, den grossen schwarzen Schreier. Und die orgiastische Entladung von Angus Young mit seinen brutalen Soli auf der schwarzen Gibson, er steht durchnässt und mit offenem Mund in seiner roten Schüleruniform, das dünne Haar klebt am Schädel, das weisse Hemd lampt ihm aus der kurzen Hose. Die Band dreht nochmals auf, kommt zum Schluss. Die neuen Stücke klingen wie die alten, die alten klingen wie neu, das Ganze klingt wie erwartet, die Menge tobt, die Sonne geht unter, die Band macht weiter.

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