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Altes Eisen, neu poliert

Die Vergänglichkeit ist im Heavy Metal ein zentrales Thema. Konfrontiert mit ihrer Sterblichkeit, zeigen Iron Maiden, Motörhead und Slayer, dass mit ihnen weiter zu rechnen ist.

Offensichtlich unkaputtbar: Iron-Maiden-Sänger Bruce Dickinson gibt weiterhin die perfekte Rampensau. Foto: PD
Offensichtlich unkaputtbar: Iron-Maiden-Sänger Bruce Dickinson gibt weiterhin die perfekte Rampensau. Foto: PD

Es sah nach harten Zeiten für den Heavy Metal aus. Dass man an den MTV-Awards einmal mehr ignoriert und für tot erklärt wurde, ist man sich ja gewohnt. Doch dass die Gitarrenmusik sozusagen aus den eigenen Reihen attackiert wurde, tat weh: Metal sei «ein Witz», sagte Keith Richards, Gitarrist der Rolling Stones, letzte Woche in einem Interview. Obendrein musste im Juli das Wacken Open Air, das grösste Metal-Festival der Welt, wegen sintflutartiger Regenfälle beinahe abgebrochen werden. Als wollten sie die dunklen Wolken verjagen, haben in diesen Tagen mit Iron Maiden, Slayer und Motörhead gleich drei Metal-Institutionen neue Alben veröffentlicht. Höchst erfolgreich: Iron Maiden haben weltweit die Chartspitzen erobert, Motörhead stiegen hierzulande auf Platz 2 der Hitparade ein. Und auch Slayers Werk, seit Montag in den Läden, läuft laut der Plattenfirma gut an.

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