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Benefizkonzert für die Opfer von Sandy

Namhafte Rockstars wie Christina Aguilera, Bruce Springsteen und Sting sammelten Geld für das Rote Kreuz.

Eröffnete das Benefizkonzert in New York: Christina Aguilera. (2. November 2012)
Eröffnete das Benefizkonzert in New York: Christina Aguilera. (2. November 2012)
Keystone
«Wir müssen nur zusammenhalten»: Whoopi Goldberg macht Mut. (2. November 2012)
«Wir müssen nur zusammenhalten»: Whoopi Goldberg macht Mut. (2. November 2012)
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«Living on a Prayer»: Bon Jovi waren am Benefizkonzert ebenfalls dabei. (2. November 2012)
«Living on a Prayer»: Bon Jovi waren am Benefizkonzert ebenfalls dabei. (2. November 2012)
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Zahlreiche Pop- und Rock-Stars haben an einem Wohltätigkeitskonzert in New York Spenden für die Opfer von Sturm Sandy gesammelt. Sängerin Christina Aguilera eröffnete das Spektakel gestern Abend mit ihrem Song «Beautiful». Mit von der Partie waren unter anderen Bruce Springsteen, Mary J. Blige, Jon Bon Jovi und Sting. Das Konzert war eine Initiative des Fernsehsenders NBC. Der Erlös soll dem Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen zugute kommen.

Auch die Komödiantin Tina Fey, die Sängerin Mary J Blige, der Schauspieler Danny DeVito, der Talkmaster Jon Stewart, die Schauspielerin Whoopi Goldberg, der Sänger Steven Tyler und seine Band «Aerosmith» traten auf und baten um Spenden.

«Wir müssen nur zusammenhalten»

Die meisten der teilnehmenden Stars stammen ursprünglich aus den betroffenen Gebieten in New York und New Jersey. Christina Aguilera zum Beispiel kommt aus Staten Island, einer New Yorker Gemeinde, die Wirbelsturm Sandy bis zur Unkenntlichkeit verwüstet hatte.

«Diese Katastrophe betrifft jeden Menschen auf der Welt», sagte DeVito. Aber die Stars verbreiteten auch Optimismus: «Diese Gegend wird sich wieder aufrappeln», war sich Stewart sicher. «Es geht nicht um die Häuser oder die Stege, es geht um die Menschen. Und da sind hier einige der besten, die ich je kennengelernt habe.»

Spenden für das Rote Kreuz

Die betroffenen Regionen würden es schaffen, war sich auch Goldberg sicher. «Wir müssen nur zusammenhalten.» Sting sang seinen Hit «Message in a Bottle», Bon Jovi spielte «Living on a Prayer». Billy Joel hatte eigens ein Lied über den Sturm Sandy geschrieben.

Alle Spenden gingen an das amerikanische Rote Kreuz. Wie viel Geld zusammen kam, wurde zunächst nicht bekannt. Die Telefone, an denen Spenden abgegeben werden konnten, hätten während der Show aber am laufenden Band geklingelt, betonten die Moderatoren.

Sender lehnten Konzert ab

Das Konzert sollte auf mehreren Kanälen von NBC Universal Networks ausgestrahlt werden. Auch andere Sender waren eingeladen, das Konzert zu übertragen. Viele lehnten das Angebot ab. Der Unterhaltungskonzern Walt Disney, dem der Sender ABC gehört, kündigte an, ohne das Konzert zwei Millionen Dollar an das Rote Kreuz zu spenden. Zahlreiche Sendungen auf ABC sollen am kommenden Montag für einen «Tag des Gebens» werben. Auch CBS, Viacom, MTV und das Fox Network kündigten Spenden an.

NBC hatte bereits nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und nach dem Wüten von Hurrikan Katrina je ein Benefizkonzert veranstaltet.

sda/dapd/chk

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