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Chris de Burgh will vor den Mullahs singen

Chris de Burgh hält an seinem Plan fest, als erster westlicher Popstar in der islamischen Republik Iran aufzutreten.

Der Sänger widersprach Meldungen im Gespräch mit der «Leipziger Volkszeitung», dem Ministerium für islamische Kultur liege gar kein Genehmigungsantrag vor. «Richtig ist, dass wir einen Antrag gestellt haben. Wir arbeiten seit Jahren daran, warten weiter auf eine Antwort des iranischen Kulturministeriums», wird der 59-Jährige zitiert.

Seine Musik sei sehr populär im Iran, sagte Chris de Burgh. «Ende Mai war ich in Teheran, fragte an, wie viele Leute zu einem Konzert kommen würden, wenn es dafür Tickets zu kaufen gäbe. Man sagte uns: ungefähr eine Million», berichtete er. Bei dem Konzert, das er mit der iranischen Band Arian plant, gehe es ihm nicht um eine politische Geste, sondern um ein humanistisches Statement. «Wir sind alle gleich auf diesem Planeten. Und ich respektiere die Kultur dieses Landes. Die Musik ist eine internationale Sprache.»

De Burgh betonte, er sei sehr gut informiert über die Situation im Iran. «Alle reden über die Menschenrechte, aber warum werden so gigantische Geschäfte mit den Chinesen gemacht? Künstler, die gegen die Todesstrafe sind, können in den USA auftreten, ohne dass sie sich rechtfertigen müssen.»

AP/phz

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