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Das Medium ist die Werbebotschaft

Die Albumdeals von U2, Prince und Thom Yorke zeigen: Im serbelnden Musikgeschäft hat die Zeit des Experiments begonnen.

MeinungChristoph Fellmann

Es ist wie im Zirkus. Der Erste springt durch einen brennenden Reifen, der Zweite lässt sich mit Messern bewerfen, der Dritte hält seinen Kopf der Bestie ins Maul. Das Geschäft formerly known as Musikindustrie ist zur Bühne für spektakuläre Stunts geworden: Man hat sich schon fast daran gewöhnt, dass Popkünstler ihr neues Album ohne Ankündigung und Werbung auf den Markt werfen, wie das zuletzt Beyoncé getan hat. Schliesslich hat man bereits ein Album als App entgegengenommen (Jay-Z), als Zeitung (Radiohead), als Zeitungsbeilage (Prince).

Ein Coup nach dem anderen

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